LAboering
Ein junges Unternehmen an der Schnittstelle von Arbeit & Lebensraum
Erstveröffentlichung am 29. Mai 2025
Warum Personalentwicklung im Ötztal mehr ist als reine Stellenbesetzung
Der Fachkräftemangel betrifft viele Branchen im Ötztal. Besonders Tourismus und Handwerk. Gleichzeitig geht es längst nicht mehr nur darum, offene Stellen zu besetzen. Entscheidend ist, dass Menschen und Betriebe langfristig zueinanderpassen. Genau hier setzen zwei junge Unternehmerinnen aus Längenfeld an. Sie sehen Personalentwicklung als verbindendes Element im regionalen Wirtschaftsgefüge.
Vermittlung mit Blick auf das Ganze
Hinter LAboering stehen Leah de Boer und Anna Bisping. Die beiden Gründerinnen verfolgen seit März 2025 einen Ansatz, der über klassische Rekrutierung hinausgeht. Ziel ist es, Fachkräfte und Betriebe zusammenzuführen, die nicht nur fachlich, sondern auch menschlich zueinanderpassen.
Der Name des Unternehmens kombiniert die Vornamen der Gründerinnen mit dem Begriff Labor – als Sinnbild für Arbeit, Entwicklung und Fortschritt. Dieser Gedanke prägt auch die Arbeitsweise: Personal wird nicht als kurzfristige Ressource verstanden, sondern als zentraler Bestandteil erfolgreicher Unternehmen und funtionierender Teams.
Unterstützung für Tourismus & Handwerk
Vom kleinen Familienbetrieb bis zum wachsenden Handwerksunternehmen begleitet LAboering Betriebe bei der Personalgewinnung und strategischen Weiterentwicklung. Der Schwerpunkt liegt dabei auf Hotellerie, Gastronomie und Handwerk. Also jenen Branchen, welche das wirtschaftliche Rückgrat des Ötztals bilden.
Neben der Vermittlung unterstützt das Unternehmen bei der Gestaltung effizienter HR-Prozesse, bei arbeits- und personalrechtlichen Fragen sowie durch Workshops und Trainings. So entstehen Strukturen, die Betriebe entlasten und gleichzeitig Fachkräften Perspektiven bieten.
Arbeitgeber sichtbar machen
Ein weiterer zentraler Aspekt ist das Employer Branding. LAboering hilft Betrieben dabei, ihre Arbeitgeberrolle klar zu formulieren und sichtbar zu machen. Digitale Plattformen und soziale Netzwerke werden dabei gezielt genutzt, um Menschen anzusprechen, die zum Betrieb und zum Leben im Ötztal passen. So geht es nicht nur darum, neue Mitarbeiter:innen zu finden, sondern auch darum, bestehende langfristig zu binden.