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Mehr als nur ein Bike-Anhänger

Erstveröffentlichung am 04. Mai 2025

Wie die Rad-Busse das Tal bewegen

Das Bild hat sich im Sommer etabliert: Linienbusse, die mit speziellen Radanhängern talaus- und taleinwärts pendeln. Was auf den ersten Blick wie ein reiner Gästeservice wirkt, hat sich bis 2026 zu einem hochmodernen Mobilitätssystem entwickelt, das vor allem eines steigert: den Heimvorteil für alle Ötztalerinnen und Ötztaler.

Der Ötztal Radweg bietet 50 Kilometer durchgehenden Fahrspaß von Haiming bis Sölden. Doch erst im Zusammenspiel mit dem Radtransport wird daraus ein Mobilitätskonzept, das den Alltag und die Freizeit im Tal grundlegend verändert. Die Bilanz ist beeindruckend. Rund 32.000 Fahrräder wurden zuletzt pro Saison befördert. Um diesen Erfolgskurs beizubehalten, wächst das Angebot auch 2026. Erstmals kommen vier Gelenksbusse zum Einsatz, die für einen spürbaren Kapazitätssprung sorgen. Ein besonderes Highlight für das Klima: Neue E-Busse verstärken die Flotte und ziehen die Radanhänger lautlos und emissionsfrei. Insgesamt kommen 15 Radanhänger bei den Mobilitätspartnern ÖVG und Postbus zum Einsatz. 

Unser Modell in Sachen Radtransport gilt mittlerweile alpenweit als Best-Practice-Beispiel. Wir zeigen, dass Logistik und Klimaschutz Hand in Hand gehen, wenn alle an einem Strang ziehen.

Franz Sailer, Geschäftsführer Ötztaler Verkehrsgesellschaft

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Investition in die Region

Dass das Ötztal über eine herausragende Taktung und Qualität im öffentlichen Nahverkehr verfügt, die in ländlichen Regionen ihresgleichen suchen, ist kein Zufall. Allein Ötztal Tourismus investiert jährlich rund 1,2 Millionen Euro in den ÖPNV. Davon fließen allein ca. 400.000 Euro direkt in den Sommerverkehr und in die Radbus-Infrastruktur.

Es ist ein direktes Investment in die Freizeitqualität für alle Menschen: Ob Ausflug mit dem E-Bike von Haiming zur Armelen Hütte oder die E-Bike-Tour zum Piburger See – der Bus gibt die Freiheit, das Auto stehen zu lassen, einzelne Etappen stressfrei zurückzulegen und flexibel heimzukehren.

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Effizienz durch Eigenverantwortung

Damit der Fahrplan für alle – auch für die Pendler:innen im Tal – verlässlich bleibt, setzt das System auf „Self Service“. QR-Codes an den Haltestellen und kurze Online-Erklärvideos zeigen, wie das Be- und Entladen in Sekunden funktioniert. Diese Mithilfe der Nutzer:innen sichert den reibungslosen Linienbetrieb und schont die Ressourcen der Busfahrer:innen, die sich voll auf den Verkehr konzentrieren können.

Bike & Bus 2026

  • Volumen: ca. 32.000 beförderte Bikes pro Jahr
  • Flotte: 15 Radbus-Gespanne
  • Kostenloser Bike-Transport mit gültigem Bus-Ticket bzw. inkludiert bei Summer Card für Einheimische und Gäste
  • Investition: der ÖPNV im Ötztal wird gemeinschaftlich finanziert: Bund/Land Tirol/VVT, Gemeinden des Regiobus Ötztal, Bergbahnen und Ötztal Tourismus
  • Ca. 1,2 Mio. Euro investiert der Ötztal Tourismus für den ÖPNV pro Jahr,

 

Ein Beitrag der

Ötztaler Verkehrsgesellschaft 


In Zusammenarbeit mit Ötztal Tourismus.