Region Oetz, Sommer, Area 47 Region Oetz, Sommer, Area 47

Energie als Teil der eigenen Werte

Erstveröffentlichung am 24. März 2026

Wie die AREA 47 Energie neu denkt

Sonnenstrom für Österreichs größten Outdoor-Freizeitpark

Ob Action in der Bikehalle, in der Gastronomie oder in den Unterkünften: Ein moderner Outdoor-Freizeitpark ist auf eine verlässliche Energieversorgung angewiesen. Gleichzeitig herrscht das Bewusstsein, Ressourcen effizient zu nutzen und externe Abhängigkeiten zu reduzieren. Mit einer großen Photovoltaikanlage zeigt die AREA 47, wie Energieerzeugung und Freizeitwirtschaft sinnvoll zusammenspielen.

Verantwortung übernehmen

Als Österreichs größter Outdoor-Freizeitpark zählt die AREA 47 zu den Leitbetrieben im Tal. Technik, Infrastruktur und vor allem die Gastronomie benötigen das ganze Jahr über Strom. Umso konsequenter ist der Schritt, einen wesentlichen Teil dieses Bedarfs selbst zu erzeugen.

Seit Oktober 2025 ist die neue Photovoltaikanlage auf den Dachflächen der Halle des Indoor-Bikeparks am Netz. 

  • Auf einer Fläche von rund 2.560 Quadratmetern erzeugen 1.280 Module mit einer Leistung von 569,6 Kilowatt-Peak bis zu 600.000 Kilowattstunden Strom pro Jahr. 

  • Knapp die Hälfte des gesamten Eigenbedarfs der AREA 47 kann damit gedeckt werden.

Energie dort, wo sie gebraucht wird

Die bestehende Hallenstruktur bot optimale Voraussetzungen für eine effiziente Nutzung der Sonnenenergie ohne zusätzlichen Flächenverbrauch. Die südwestliche Ausrichtung sorgt nicht nur in den Sommermonaten für hohe Erträge. Auch an sonnigen Wintertagen kann der geringere saisonale Bedarf zuverlässig gedeckt werden.

Wir nutzen die Kraft der Sonne genau dort, wo es Sinn macht, auf der bestehenden Hallenstruktur unseres Indoor-Bikeparks.

Christian Schnöller, Geschäftsführer AREA 47

Regionale Zusammenarbeit

Umgesetzt wurde das Projekt gemeinsam mit den Elektroprofis von Falkner & Riml aus Längenfeld. Die enge Abstimmung zwischen Betreiber und regionalem Partnern war entscheidend für die Effizienz der Anlage.

Unser Ziel war es, die Gegebenheiten der Lage und Ausrichtung der Halle bestmöglich zu nutzen.

Markus Ploner, Projektleiter Falkner & Riml

Wertschöpfung, die im Tal bleibt

Neben dem energetischen Nutzen hat die Anlage auch eine wirtschaftliche Dimension. Planung, Umsetzung und Wartung durch einen regionalen Betrieb sichern Wertschöpfung und Know-how vor Ort und stärken die Zusammenarbeit zwischen Tourismus und Handwerk.

PV-Anlage AREA 47

  1.280 Module

auf ca. 2.560 m² Hallendach

Maximale Gesamtleistung:  569,6 kWp
Jahresproduktion: ca. 600.000 kWh
Deckung: rund 50 % des Eigenbedarfs

 

Ein Beitrag von

AREA 47


In Zusammenarbeit mit Ötztal Tourismus.